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Bärenkopf SK1 │ 19.10.2024

  • Autorenbild: IHB
    IHB
  • 19. Okt. 2024
  • 6 Min. Lesezeit

Bereits am Freitag, den 18.10.2024 um 17:30 Uhr trafen sich Mario und Maik am Pendlerparkplatz Lahr mit dem Ziel Bärenkopf. Als sie gegen 20:00 Uhr dort ankamen, trafen sie auf zwei weitere Spieler, die bereits dabei waren den Grill anzuschmeißen. Währenddessen wurde das Offizierszimmer bezogen. Nachdem das Auto entladen war und das neu erworbene Kameraequipment für den Spieltag vorbereitet war, ließen sie den Abend mit frisch gegrilltem gemütlich ausklingen.



Samstag, 19.10.2024

Um 07:00 Uhr klingelte der Wecker. Beim Verlassen der Kaserne stellten wir dichten Nebel fest. Nachdem der erste Kaffee auf dem immer noch brennenden Grill gekocht und getrunken war konnte ganz gemütlich das Aufrödeln beginnen.


Pünktlich um 09:00 Uhr waren wir dann bei der Anmeldung und dem anschließenden Briefing. Die Orga hat sich etwas Neues für das diesen Tag ausgedacht. Beim ersten Spiel gab es mehrere Missionen, die erledigt werden wollten. Zum einen mussten wir (Team Rot) verhindern, dass Team Blau eine Puppe namens Aldo aus den Katakomben, direkt bei der Betonbrücke, entführen und in ihren Spawn (obere Moostreppe) bringen konnte. Außerdem mussten wir drei Ziele in Form von Luftballons, die am Betonplateau, Begadi-Haus und am Metallturm aufgehängt wurden, zum Platzen bringen. In der Katakombe bei der Betontreppe war eine Bombe platziert, die wir verteidigen mussten, damit Team Blau diese nicht sprengen konnte. Des Weiteren war das Aufmunitionieren erst dann erlaubt, wenn man vorher die Teameigene Munitionskiste im Gelände gefunden und in den Spawn gebracht hatte.


Wir schlossen uns mit den zwei Spielern vom Abend zuvor zusammen und arbeiteten uns recht erfolgreich, was getroffene Gegner betrifft, von unserem Spawn (untere Moostreppe) vorbei an der Kapelle bis hin zur Metalltreppe vor. Wo wir dann auch schon von unseren Gegnern freundlich zurückgeschickt wurden. Dies ließen wir natürlich nicht auf uns sitzen und so stürmten wir in einem zweiten Anlauf wieder dorthin. Mario entdeckte die rote Munitionskiste unter der Metalltreppe. Maik nahm diese daraufhin an sich und ließ sich von Mario zurück zum Spawn eskortieren. Da bekanntlich alle guten Dinge drei sind, machten wir uns direkt wieder auf den Weg zur Metalltreppe. Dieses Mal gelang es uns oben in der Artilleriestellung Stellung zu beziehen. Leider waren wir nur zu dritt, weshalb es uns nicht gelang jeden Winkel zu sichern, was nach einigen Minuten unser Aus bedeutete.


Im Spawn erfuhren wir, dass Aldo inzwischen im gegnerischen Spawn angekommen war, die Luftballons von uns alle zerstört wurden und die Bombe immer noch in unserer Kontrolle war. Deshalb beschlossen wir im Nachbarraum der Bombe eine Rundumsicherung aufzubauen und dort bis zum Ende des Spieles zu verharren, was uns dann auch gelang. Ungünstigerweise haben wir nicht mehr mitbekommen, dass 20 Minuten vor Spielende noch eine weitere Bombe am Begadi-Haus und eine am Metallturm von der Orga platziert wurde. Sonst hätten wir versucht eine dieser noch für uns zu aktivieren.


Nun war erstmal Mittagspause bis 13:00 Uhr. Wir machten es uns am Grill vor der Kaserne gemütlich und stärkten uns ein wenig. Auch die Kameras wurden mittels Power Bank wieder geladen, sodass der zweiten Hälfte des Tages nichts mehr im Wege stand.

Um 13:30 Uhr startete dann mit etwas Verzögerung die Rückrunde. Mario und Maik rannten bei Spielstart direkt zum Begadi-Haus, um die Bombe scharfzumachen. Von dort aus ging es dann über den mittleren Weg zum Betonplateau. Wir Patrouillierten dort eine Weile und konnten einige Spieler ausschalten, bevor wir beim Versuch das Begadi-Haus zu verteidigen selbst herausgeschossen wurden. Beim zweiten Anlauf gingen wir hinter der Moostreppe wieder an unsern vorherigen Punkt und kontrollierten weiter den gesamten Bereich. Als Mario, der bereits gemedigt war, erneut getroffen wurde ging er zum Spawn, wo er leider feststellen musste, dass die Munitionskiste immer noch nicht den Weg in unseren Spawn gefunden hatte. Er ging wieder zu Maik, der inzwischen auch getroffen wurde. Nachdem Mario ihn gemedigt hatte, gingen die zwei zum Betonplateau wo sie nach kurzer Zeit beide herausgeschossen wurden. Sie versuchten noch ein weiteres Mal den Punkt wieder zurückzuerobern, entschieden sich dann aber für einen taktischen Rückzug aufgrund von mangelnder Munition. Nun hieß es erst einmal mit wenig Munition die Munitionskiste zu finden. So gingen sie in Richtung Helikopterlandeplatz und durchsuchten jeden Raum, den sie auf dem Weg passierten. Leider ohne Erfolg. Vom letzten Tunnel aus sahen sie zwei Gegner beim Begadi-Haus, welche Mario schnell ausschalten konnte. Keine 20 Sekunden später kamen drei weitere aus dem Sandsacktunnel. Den ersten konnte Maik und den zweiten konnte Mario treffen. Leider wurde Mario dabei auch getroffen. Maik schaltete den dritten aus bevor er Mario medigte und dass Spektakel seinen Lauf nahm. Weitere drei

Gegner kamen um die Ecke und erwischten zuerst Maik und der letzte der drei traf dann auch Mario. Zufrieden aber ohne Munitionskiste kehrten sie in den Spawn zurück. Dort schlossen sich ihnen zwei SK1-ler an und führten sie zur Munitionskiste, welche Ruhli dann in den Spawn transportierte. Als Mario und Maik 15 Minuten später wieder getroffen wurde, war nur noch eine Spielzeit von 2 Minuten übrig, weshalb ein Aufmunitionieren nicht mehr notwendig war.


Nach einer kurzen Pause wurde noch das letzte Spiel erklärt. Es wurde eine Runde Turmeroberung gespielt, da sich einige Spieler entschlossen vorzeitig Feierabend zu machen. Auch Maik ging zur Kaserne zurück und rödelte sich ab. Mario hingegen wollte sich dieses Spiel nicht entgehen lassen, da er ja an diesem Tag nicht mehr nach Hause fahren musste und somit seine restliche Energie noch verpulvern konnte. Der Spawn für Team rot war das Begadi-Haus und für Team blau wieder die obere Moostreppe. Mario arbeitete sich vorbei am Helikopterlandeplatz über das Seil bis kurz vor den Metallturm bevor er ins Kreuzfeuer genommen wurde. Einen zweiten Versuch startete er über das Betonplateau. Doch auch das war ein Reinfall, da er auf einen anderen roten Spieler traf und ein blauer Spieler ihre Unterhaltung mitbekommen hatte. Kurz nach dem dritten Versuch, der wieder über das Seil stattfinden sollte, war dann auch schon Spielende.


Fazit zu dem Spieltag: Wir hatten eine Menge Spaß und konnten das ein oder andere Mal mit taktischem Vorgehen glänzen. Trotz oder gerade wegen des Nebels am Morgen, der sich bis in den frühen Mittag hielt, war das Wetter geradezu perfekt zum Spielen. Mario blieb nach dem Spiel noch aufgerödelt, um von Maik noch einige Bilder machen zu lassen. Nachdem alles im Kasten war, gingen sie gemeinsam wieder zur Kaserne, um den Grill wieder anzufeuern und sich einige Zeit dort über den Tag zu unterhalten. Parallel dazu feuerten sie den Ofen im Offizierszimmer wieder an, damit sie es in der Nacht schön warm hatten. Mario beschloss sich im Dorf noch eine Pizza am Automaten zu holen, da er am Vortag sein Grillgut fast komplett aufgebraucht hatte. Maik schaute immer wieder in den Himmel Richtung Westen um eventuell den Kometen, den man nur alle 80.000 Jahre sehen kann zu finden. Mario machte mit seinem Handy und dem Nachtmodus ein Bild und erkannte ihn sofort. Daraufhin holte Maik seine Kamera und machte noch einige schöne Bilder vom Kometen. Gegen 23:00 Uhr gingen sie dann ins Bett.



Sonntag, 20.10.2024

Um 08:00 Uhr wurden sie unsanft von ihrem Wecker geweckt. Maik kochte sich als Erstes wieder einen Kaffee und Mario startete den Tag gemütlich am Feuer. Nach kurzer Zeit kam auch schon Manu, mit dem sich die beiden noch eine Weile unterhielten, bevor Manu dann meinte, dass er ihnen den roten Wald und die Schießanlage zeigen wolle. Daraufhin zogen sich die beiden nochmals um und machten sich mit Manu und seinem Gator auf den Weg. Da Maik als Baumpfleger tätig ist und Manu immer auf der Suche nach Arbeitern ist wurde schnell beschlossen, dass Maik sich mit ein paar Leuten der Arbeit annehmen möchte. Manu zeigte ihnen wie er sich den Platz bei der Schießanlage, dem er später den Namen Erikasplatz gab, vorstellt. Maik und Mario konnten sich direkt gut vorstellen, wie es dort einmal aussehen soll. Sie bekamen eine ausführliche Führung durch das untere Gelände. Nach etwa 1,5 Stunden waren sie zurück an der Kaserne. Manu ging zur Festung, um die Spielleitung für diesen Tag zu übernehmen und Mario und Maik beschlossen noch etwas Zielschießen zu betreiben. Anschließend wurden alle Sachen wieder gepackt und im Auto verstaut. Nachdem das Offizierszimmer wieder Besenrein war, machten sich die beiden gegen 13:00 Uhr wieder auch den Weg nach Hause. Unterwegs hielten sie noch am Burger King an, um etwas zu essen.


Direkt vor der Deutsch-Französischen Grenze entdeckte Mario ein Polizeiauto auf dem Parkplatz, das mit Blick zu ihnen stand. Nach dem Passieren des Parkplatzes drehte die Polizei um und setzte sich vor die beiden. Prompt ging der Schriftzug „Stopp Polizei“ an. Mario war anfangs etwas unsicher, ob er nun auf dem Standstreifen anhalten oder ihnen folgen sollte. Nachdem die Polizei aber keine Zeichen fürs Anhalten auf dem Standstreifen gegeben hatte, folgte er ihnen bis auf den Parkplatz auf der Deutschen Seite, wo er auch schon von drei weiteren Beamten in Empfang genommen wurde. Maik hatte anfangs etwas Probleme seinen Ausweis zu finden. Nachdem alle Papiere geprüft waren, wollte die Polizei noch wissen, was wir in Frankreich gemacht haben. Zu unserem Glück wollten sie dann aber nicht auch noch unsere Waffen prüfen und ließen uns weiterfahren.


Am Pendlerparkplatz in Lahr angekommen warteten wir noch auf Nadine, die Maik abholen kam. Nach einer kurzen Unterhaltung fuhren Nadine und Maik zurück nach Leutenheim und Mario machte sich auf den Weg nach Friesenheim. Mario begann noch am selben Abend mit dem Rohschnitt der Videoaufnahmen, die er dann am nächsten Tag fertiggestellt hat. Da es sich um einen ersten Schnittversuch handelte, gibt es das fertige Video nur auf Anfrage. Es war ein sehr schönes und entspanntes Wochenende und wird so auf jeden Fall gerne wiederholt.




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