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Bärenkopf GBU & AGB │ 09.11.2024

  • Autorenbild: IHB
    IHB
  • 9. Nov. 2024
  • 5 Min. Lesezeit

Am 08.11.2024 machten sich Maik und Mario um 15:30 Uhr, vom Pendlerparkplatz in Lahr, auf den Weg zum Bärenkopf. Als sie um 17:50 Uhr dort ankamen, startete Dirk ebenfalls von Lahr aus in Richtung Bärenkopf. Die zwei bezogen als Erstes das hintere Offizierszimmer und machten den Ofen sowie den Grill an, damit sie es nachts etwas wärmer hatten und mit dem Grillen beginnen konnten, sobald Dirk um 20:00 Uhr eintraf. Außerdem begrüßten sie die anderen Spieler, die auch schon am Freitag angereist waren. Dabei trafen sie auch einige altbekannte vom Team GBU und DFG. Nachdem alle gesättigt waren, ließen sie den Abend gemütlich am Lagerfeuer ausklingen, bevor sie gegen 01:00 Uhr schlafen gingen.


Als sie morgens um 07:00 Uhr unsanft vom Wecker aus dem Schlaf gerissen wurden, verließen sie nur widerwillig ihren warmen Schlafsack und wiederbelebten das Feuer im Grill, um sich ein Kaffee zu kochen. Bevor sie anfingen sich für den Spieltag auszurüsten, nahmen sie noch ein kleines Frühstück zu sich. Bereits um 06:00 Uhr trafen sich Selina, Pierre, Oli, Thomas, Soso, Leon und Marcel am Pendlerparkplatz in Lahr. Als diese nachrückenden Kräfte um 08:30 Uhr ebenfalls auf dem Bärenkopf ankamen, nahmen die anderen drei sie bereits voll aufgerödelt in Empfang. Zur selben Zeit erreichte Dirk die Nachricht von Danny, in der hervorging, dass er auf Grund eines Kommunikation Fehlers sich immer noch zu Hause befand. Nach einer kurzen Ansage machte er sich schnellstens auf den Weg, um wenigstens noch an ein paar Spielen teilnehmen zu können.


Nachdem das Sicherheitsbriefing und die Teameinteilung erledigt war, wurde das erste Spiel TDM (Team-Death-Match) angekündigt. Wir waren in Team rot und hatten unseren Spawn an der oberen Moostreppe. Unsere Gegner hatten den Spawn am Helikopter Landeplatz. Schnell mussten wir feststellen, dass wir den blauen Spielern unterlegen waren.


Direkt im Anschluss wurde das zweite Spiel gebrieft. Hierbei starteten wir am Helikopter Landeplatz und mussten eine Bombe zum Metallturm bringen, um diese dort scharf zu machen und 30 Minuten zu halten. Das blaue Team hatte die Aufgabe dies zu verhindern, oder die Bombe zu entschärfen. Wir arbeiteten uns bis zu den Holzdeckungen am Metallturm vor und bezogen dort Stellung. Dirk und Leon gelang es, die Bombe bis einen Meter vor den Ablageplatz zu transportieren, bevor sie rausgeschossen wurden. Bei einem erneuten Anlauf konnten sie mithilfe einiger anderer Spieler die Bombe platzieren und scharf machen. Daraufhin verteidigten wir 15 Minuten lang die Bombe, bis wir von den Blauen, die als geballte Front auf uns zu stürmten, überrannt wurden. Dirk jedoch konnte sich unterhalb der Bombe in Sicherheit bringen und 11 Minuten lang alle Versuche der Blauen, die Bombe zu entschärfen vereiteln, bis er von einer Granate rausgesprengt wurde. Somit verloren wir dieses Spiel knapp.


Da es direkt anschließend ohne Aufmunitionierpause mit einem Seitenwechsel weiter gehen sollte und fast alle von uns Leergeschossen waren, gingen wir gemeinsam zum Vorplatz zurück, um Energie und Munition aufzufüllen. Dort wartete auch schon Danny darauf, von Dirk mit Leihausrüstung versorgt zu werden. Alle anderen dehnten die kurze Pause ganz in Husky-Manier auf das gesamte Spiel bis zur Mittagspause aus. Dennoch gewann Team Rot, da die Blauen die Bombe an einem falschen Ort platziert hatten. In der Mittagspause unterhielten wir uns noch ein wenig, wären wir alle noch etwas aßen.


Im Anschluss wurde ein neuer Spielmodi (Ticket Domination) erklärt, den GBU sich ausgedacht hatte und testen wollte. Dabei spawnten beide Teams am selben Ort und mussten sich von dort aus in entgegengesetzter Richtung zum einen über die Moostreppe und zum anderen über die Stahltreppe nach oben bewegen. Außerdem war der komplette Bereich zwischen diesen Treppen nicht im Spiel. Ziel des Spieles war es, den Metallturm einzunehmen und die Fahne für sein Team zu hissen. Gewonnen hatte das Team, welche Farbe nach 45 Minuten am Turm sichtbar war. Des weitere gab es im Spawn für jedes Team einen Klicker, welchen man immer drücken musste, wenn man rausgeschossen wurde. Ab einer Anzahl von 80 Toden gab es für dieses Team keinen Respawn mehr und das Spiel endete daraufhin nach 10 Minuten. Wir starteten über die Metalltreppe und gingen über die Rampe am Begadi-Haus nach oben. Dort gelang es uns an den Holzdeckungen Stellung zu beziehen. Leon rannte von dort aus in Richtung Turm, den er leider nicht erreichen konnte, da bereits 4 Blaue in der Senke daneben lagen. Nach ca. 5 Minuten wurden wir von weiteren 8 Gegnern, die von der Moostreppe über den Hang kamen überrascht. Dirk startet mit Soso, Marcel und Maik einen Versuch, die Gegner zu umlaufen, indem sie innerhalb der Festung, direkt am Burggraben entlangliefen. Mario hatte mit Selina, Leon und Oli dieselbe Idee, nur blieben sie etwas weiter im Inneren der Festung. Sie schafften es bis zum Helikopter Landeplatz, wo Leon dann rausgeschossen wurde. Nachdem sich die Lage wieder entspannt hatte, gingen sie auf den inneren Ring und Oli bezog eine Stellung im Stollen, mit direkter Sicht auf den Metallturm. Mario und Selina gingen 5 Meter weiter über die kleine Leiter auf den inneren Berg. Bedauerlicherweise wurden sie beide entdeckt und gehited, wenige Sekunden bevor das Spiel vorzeitig abgebrochen wurde. Dies ärgerte Dirk, Maik, Soso und Marcel sehr, da sie sich bereits bis über den Festungseingang vorgearbeitet hatten. Von dort wollten sie den Gegnern in den Rücken fallen.


Nach einer kurzen Aufmunitionierpause ging es in die Rückrunde. Aufgrund der fehlenden Fitness der Gegner wurde der Spwan nach oben zwischen die Treppen verlegt. Nun war Seitenwechsel. Wir machten uns direkt auf den Weg zum Metallturm und nahmen ihn ein. Es gelang uns diesen bis zum Schluss des Spieles zu halten. Leider kamen nach ca. 15 Minuten kaum noch Gegner, da einige schon unten auf dem Parkplatz am abrödeln waren.


Mit den verbleibenden 25 Spielern wurde noch das Spiel Graben Push gespielt. Team Blau hatte sich in der ersten Kurve verschanzt und musste sich bei jedem Treffer zurückziehen bis sie aus der Schusslinie waren. Unterdessen mussten wir versuchen einen Behälter, so weit wie möglich nach vorne zu befördern. Auch wir mussten uns bei Treffern wieder zurückziehen, bis wir außer Schussreichweite waren. Zu Beginn hatten wir Mühe nach vorne zu kommen. Gegen Ende gelang es uns allerdings doch recht gut, nicht zuletzt wegen des vollen Körpereinsatzes von Leon, den Behälter noch ein gutes Stück weiter zu bringen. Nach einer kurzen Aufmunitionierpause und mit nur noch 16 Spielern startete dann die Rückrunde. Schnell merkten wir, dass Team Blau den Behälter nicht wie wir auf dem oberen Weg, sondern unten durch den Graben bringen wollte. Eine Weile gelang es uns noch die Gegner in Schach zu halten bevor sie uns dann gnadenlos überrannten und den Behälter gute 100 m weiter transportieren als wir zuvor. Mit dieser Materialschlacht an BB‘s und Druckluft ging dann ein weiterer Spieltag zu Ende.


Wir hatten alle eine Menge Spaß und es war schön mal wieder mit einer 11-köpfigen Mannschaft auf dem Spielfeld zu stehen. Thomas, Oli, Pierre und Selina machten sich als erste auf den Heimweg, während der Rest noch eine Weile beisammen saß und fertig abrödelte. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit machten sich dann auch Soso, Leon, Marcel und Danny auf den Weg nach Hause. Dirk, Maik und Mario ließen den Abend noch entspannt mit frisch Gegrilltem vor der Kaserne ausklingen. Die anderen Spieler der DFG und GBU leisteten ihnen auch noch etwas Gesellschaft, was den Abend wieder einmal sehr unterhaltsam machte.

Am nächsten Morgen wurde auf dem Grill nochmal etwas geköchelt bevor wir die restlichen Spieler verabschieden. Anschließend machten wir uns daran, noch eine kleine Schnitzeljagd vorzubereiten. Dies machte uns eine Menge Freude, da wir auch hierbei mal wieder Orte entdecken durften, die wir zuvor noch nicht kannten. Nachdem wir unsere Ausrüstung wieder in den Autos verstaut hatten und unser Schlafgemach besenrein war, machten auch wir uns auf den Heimweg. Einen kleinen Zwischenstopp legten wir noch beim Burger King ein, um etwas zu essen. Gegen 18:00 Uhr kamen wir wieder wohlbehalten in Lahr an.



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