2. IHB Spieltage │ Bärenkopf │ 18-20.08.2023
- IHB
- 20. Aug. 2023
- 10 Min. Lesezeit
Am vergangenen Wochenende war es nun so weit, und wir Huskys übernahmen die Orga unter der Spielleitung von Dirk auf dem Bärenkopf zu unseren 2. Spieltagen. Doch fangen wir der Reihe nach an: Donnerstagmorgen setzte sich der erste Teil von Lahr aus mit einem Anhänger in Marsch, mit Ziel Bärenkopf. Um die Mittagszeit setzte sich dann der zweite Anhänger voll mit Material von Karlsruhe aus in Bewegung. Gegen 18:00 Uhr war somit das Vorauskommando bestehend aus: Mario, Chris, Silke, Sebbi und dem Teamchef komplett auf dem Bärenkopf eingetroffen. Nach kurzer Lagebesprechung was schon erledigt wurde, ging es ans weitere ausladen und Quartier beziehen.
Ebenso wurde das Stromaggregat an den Start gebracht. Hier geht ein dickes Dankeschön an die Firma Paradeking aus Karlsruhe, ohne deren Unterstützung wir ziehmlich im Dunkeln gesessen hätten, abgesehen von Kühlung der Lebensmittel.
Hier geht ein kameradschaftliches Danke an die Feuerwehr Kuhbach, für die Leihgabe eines Kühlschrankes.
Des Weiteren wurde ein Getränkelager, sowie eine Waffenkammer und eine Küche eingerichtet. Nebenbei wurde auch schon Feuer gemacht, da wir nagelneue Grillrost mit hatten, die eingebrannt werden mussten, um diese benutzen zu können. Währenddessen machten wir uns auf den Weg in die Festung, um den Raum für die „Party“ zu erkunden. Zu unserer aller Entsetzen, war dieser zwar strategisch günstig gelegen, mit Tresen und Bänken, aber leider war dieser in einem derart schlechten Zustand. Um den Raum überhaupt nutzbar zu machen, mussten alle mit anpacken und „Klar Schiff" machen, um Platz zu haben und ein bisschen Atmosphäre zu bekommen. Nachdem der Abend schon vorgerückt war, beschlossen wir das Arbeiten einzustellen und uns dem Essen zu widmen. Die Glut war bereits so weit vorangeschritten, und wir konnten umgehend beginnen zu grillen. Nach dem alle satt waren, machten wir noch einen groben Plan für den nächsten Tag, was noch alles zu erledigen sei, bis dann die nächsten vom Team eintreffen würden. So genossen wir die Ruhe vor dem Sturm in gemütlicher Runde mit 'nem Bierchen und Sterne gucken. Freitag, 18.08.
Nachdem wir am Vorabend vereinbart hatten, dass wir es gemütlich angehen werden, machten wir auf halb neun Frühstück für uns alle. Bei Hefezopf und Marmelade und Kaffee ließen wir es uns schmecken und machten ganz nebenbei den Plan für den heutigen Tag fertig. So stand auf dem Programm: Baracke herrichten für alle, Küche ordnen und Getränkelager aufbauen. Dann das Pavillon fertig machen und Einlass fertig aufbauen, bevor es mit vereinten Kräften in der Festung an den Raum ging, der zur Partyzone erklärt wurde. Hier galt es eine Anlage zu installieren, um Musik zu haben, und Lichter anbringen, für die Stimmung. Dies erforderte doch mehr Zeit als ursprünglich veranschlagt. Aber das Ergebnis war dennoch gewaltig, was den Klang und Ambiente ausmachte. Nachdem alles getestet war und einwandfrei funktioniert hatte, machten wir den Raum Spiel sicher, in dem wir alle Eingänge zu machten, um sicher zu sein, dass nichts passiert. (Oli hatte im Vorfeld ein komplettes DJ-Equipment besorgt, mit zwei Playern und 'nem Mixer sowie 'ne Endstufe für den Sound) Hier gilt unser Dank Tobias Neusel von Event MA, und der Firma Power Projekt aus Karlsruhe.
Zwischenzeitlich waren auch die ersten weiteren Spieler vom Team eingetroffen, und bezogen ihr Lager. Nach und nach trudelten immer mehr Teammitglieder ein und wir konnten die restliche Stromversorgung vom Aggregat zur Festung auch noch fertig machen, mit sehr viel Ideenreichtum waren hier Christoph, Chris, Fabi, Mario und Soso zu Gange, um auch noch die letzten fehlenden cm zu verbinden.
Hier gilt der Dank unserer Soso, die ausreichend Starkstromkabel mitgebracht hatte.(100m !) Unterdessen waren einige noch einkaufen, um Sprit mitzubringen und restlich fehlende Kabel sowie Lebensmittel. Gegen 21:00 Uhr waren alle da, die zum Team gehörten. Auch die ersten „Gäste“ waren eingetroffen und so gab es ein großes „Hallo“ bei allen die wir kannten. Gegen 22:00 Uhr verlagerten wir das Beisammensein in die Festung, um den anderen den „Partyraum“ zu zeigen und zu nutzen. Hier war bei vielen das Erstaunen groß, was wir geschaffen hatten. So ließen wir es krachen bis um 01:00 Uhr. Danach war „Feldbett“ Ruhe angesagt, soweit es irgendwie machbar war........ Samstag, 19.08.
Nach einer mehr als kurzen Nacht war um 6:30 Uhr wecken angesagt. Lautstark wie gewohnt wurde dies vollzogen. Nach dem alle so weit irgendwie aus den Betten gekrochen waren, ging es ans Frühstück. Dies wurde in Zusammenarbeit mit Silke und weiteren tatkräftigen Händen vor der Baracke aufgebaut. Während unser Teamchef aus 18 Eiern Rührei für alle auf dem Grill machte.
Zum Frühstück riefen wir das gesamte Team zusammen, um letzte Details zu klären, wer welche Aufgabe übernimmt und wo wer aushilft, bzw. wer Ingame Reef macht. Um 8:30 Uhr bezogen wir dann den Einlass und machten uns bereit für das was kommt. Zu unserer großen Freude kamen mehr Spieler als ursprünglich angemeldet waren.
Gegen 10:00 Uhr eröffnete unser Spielleiter Dirk das Briefing und die allgemeinen Regeln auf dem Bärenkopf. Es waren insgesamt knapp 70 Spieler da, dazu kam unser eigenes Team mit nochmals 8 Spieler, einer Fotografin und 5 festen Orgas.
Nach dem alle wussten was gespielt wird, gings zur Teameinteilung und Ausgabe der Teambänder.
Gespielt wurde"Capture the Holzpflock“ eine Abart von „Capture the Flag" So waren auf dem inneren Festungsring mehrere Holzpfähle verteilt, die auf der einen Seite blau und auf der gegenüberliegenden Seite rot waren. Die wiederum lagen flach auf einer Bodenplatte. Das Team, welches nun zuerst an der Bodenplatte ankam, nahm den Holzpfahl und stellte ihn so auf, dass die Seite des eigenen Teams oben zu sehen war.
Gewonnen hatte das Team, welches als Erstes alle Pfähle so gestellt hatte, dass die Teamfarbe zu sehen war.
Nach der ersten Runde erfolgte nach einer Pause die Rückrunde. Pausen... das war sehr wichtig, denn der Planet brannte unerbittlich. Jeder Schritt zur Unterstützung der Spielleitung wurde selbst für die außenstehende Orga zur Qual. Und wir hatten nicht mal Plattenträger oder ähnliches an.
An dieser Stelle gilt mein Respekt allen Spielern, und Unterstützern, die bei den Temperaturen so beharrlich gekämpft haben.
Nach dem alle ausreichend getrunken hatten und wieder einigermaßen bei Kräften waren, erfolgte die Rückrunde.
Gegen 13:45 war dann eine große Stärkungspause mit Dauer einer Stunde. Hier achteten wir wieder auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr aller.
Nach der Mittagspause war ein neues Spiel am Start. Es ging darum, einen Piloten zu finden, diesen zu sichern und dann im zweiten Schritt eine Bombe zu platzieren und dies zu halten und zur Detonation zu bringen.
Nach der Mittagspause war ein neues Spiel am Start. Dirk zog sich extra für diese Spielmission in ein Navi blau um, mit Schiffchen und stellte den Piloten dar. Es ging darum, einen Piloten zu finden, diesen zu sichern und dann im zweiten Schritt eine Bombe zu platzieren und dies zu halten und zur Detonation zu bringen. Es ging darum den Piloten, der von 8 Spezialkräften gefangen genommen wurde, zu befreien und in den eigenen Spawn zu tragen. Hierfür wurde eine selbstgebaute Trage bereitgestellt, welche dann allerdings nicht benötigt wurde. Nach kurzer Zeit wurde der Pilot vom roten Team befreit und geschultert in den Spawn getragen. Im zweiten Schritt des Spiels bekam das rote Team eine Bombe, die sie für den Piloten zum Metallturm bringen sollten, um diesen zu sprengen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kam es im Gewusel dazu, dass ein Spieler sich den Piloten und die Bombe schnappte und in Seelenruhe durch den Hauptgang im unteren Ring bis unter dem feindlichen Spawn gelangen konnte. Hier wurden die zwei dann leider überrannt. So konnte das blaue Team die Bombe und den Piloten zum Turm bringen, damit dieser sein Ziel erfüllen konnte. 5 Minuten vor der Detonationen bekam der Pilot allerdings kalte Füße und wollte in Sicherheit gebracht werden, um der Explosion zu entkommen.
Laut Aussage einiger Spieler nach Ende des Spiels machte Dirk seine Sache mega gut. Manche wollte ihn bereits verscharren und die Bombe hochgehen lassen, als sich noch länger von dem verwirrten Piloten voll labern zu lassen.....Am Ende gewann das Team Blau.
Laut Aussage einiger Spieler nach Ende des Spiels machte Dirk seine Sache mega gut. Manche wollte ihn bereits verscharren und die Bombe hochgehen lassen, als sich noch länger von dem verwirrten Piloten voll labern zu lassen..... Somit endete der erste Tag um 17:00 Uhr für alle sichtlich abgekämpft . Da von Samstag auf Sonntag bei weitem nicht mehr so viele Spieler da waren und auch nicht über Nacht blieben, beschlossen wir gemeinsam zu Essen und dann gegen 20:30 Uhr in die Festung zu verlegen, um den Spieltag gebührend ausklingen zu lassen, da das Feedback der Spieler durch die Bank mehr als positiv war und sich alle für das geniale Spiel bedankten. Da der Grill eh ununterbrochen befeuert wurde, war auch recht schnell das Grillgut herangeschafft und aufgelegt worden. In gemütlicher Runde saß man zusammen und ließ den Tag gedanklich nochmals ablaufen. So war Ruck zuck weit nach 21:30Uhr und wir wollten ja alle in der Festung noch feiern und Party machen.......
Stichwort Party..........
Also wir, das waren Mario, Chris, Sebbi, Silke und ich. Wir fünf haben uns mächtig ins Zeug gelegt, im Vorfeld eine Menge Hürden überwunden, um eine mega Kulisse zu schaffen, mit einfachen Mitteln. Geplant war es gemeinsam um 20:30 Uhr zum feiern mit allen Huskys und allen Spielern in die Festung zu gehen. Ein kleiner Teil des Teams schaffte es auf 21:30 Uhr in die Festung. Leider waren nicht mehr so viele Spieler als gedacht zum übernachten da. Ein großer Teil der Huskys war von dem Spieltag und den vorhergehenden Strapazen so geschafft, dass sie es nicht mehr zur Party geschafft haben und sich dazu entschieden einen ruhigen Abschluss auf dem Zeltplatz zu machen. Dies wurde allerdings nicht mit den Leuten in der Festung kommuniziert, so dass einige enttäuscht waren. Kurzerhand wurde um 23:30Uhr der Startschuss zum Abbau der gesamten Location gegeben. Dies war dann um kurz nach 24:00 Uhr erledigt.
Fazit aus dieser Sache: Es wird eine solche Action nie mehr geben, solch einen Aufwand ist einfach nicht wert. Neuer Tag... neues Glück
Sonntag, 21.08.
Es begann mit dem Wecken, was mehr als schleppend verlief. Ein Teil war wach und ein anderer Teil hat noch gepennt. Der Wache Teil, war auch schon dabei das Frühstück zu richten und sich darum zu kümmern, dass Kaffee gekocht wird und es gab erneut Rühreier mit Speck. Nach und nach trudelten die restlichen Teammitglieder ein und es wurde nochmals über den vorigen Abend unterhalten. Klare Ansage vom Teamchef war – es wird diese Art von Aufriss nicht mehr geben, auch sonst überdenkt er einiges. Da spürte man sehr viel Frust.! Nun denn, es musste weitergehen, ein weiterer Spieltag stand auf dem Programm.Als unser Teamchef fertig war, mit Frühstücken machte sich dieser auf den Weg Richtung Festung, da hier ja schon alles Abgebaut war, wollte er so schnell als möglich den Raum zum Spielen freibekommen. Vor der Festung traf er auf den Spielfeldbetreiber, den er höflich fragte, ob die Möglichkeit gegeben wäre, eventuell den Subwoofer aus der Festung zu fahren..? Der Betreiber hat ein Quad, mit Ladefläche und bisher hat dieser sich stets Hilfsbereit gezeigt.......... die Betonung liegt auf bisher. Was dann passierte, verschlug selbst unserem Teamchef die Sprache. In einem irren Tempo raste dieser mit seinem Vehikel in die Festung, touchierte dabei die Tunnelwand und fluchte aufs übelste herum.... Am Raum angekommen, packte er, den Subwoofer, den Tags zuvor zwei getragen hatten und mehr oder weniger warf er diesen auf sein Quad. Danach wollte er schon an die Cases gehen, mit dem DJ-Equipment, das mega teuer ist. Hier konnte unser Teamchef gerade noch einschreiten, und erklärte dem Betreiber, wenn es Aufwand macht, so kümmern wir, also das Team uns um alles. Davon wollte dieser dann nichts mehr hören. Genauso schnell wie er rückwärts in die Festung rein ist, ging es dann aber beladen wieder raus... Teamchef im Laufschritt hinterher, mit der Angst, es könnte ein Case herunterfallen, und damit wäre ein erheblicher Schaden nicht ausgeschlossen an den Geräten. An der Baracke war dann endlich Schluss. Hier ging es dann verbal mit dem Betreiber zu, er machte sich lautstark bemerkbar und verunglimpfte unseren Sponsor und auch die Art unserer Orga..... So haben wir den Betreiber noch nie erlebt, völlig cholerisch. Dennoch musste die Anmeldung weiter gehen und so ließen wir den völlig aufgebrachten Mann zurück. Gegen 9:30 Uhr machten wir uns dann auf den Weg, die Anmeldung an den Start zu bekommen und auch den Chrono aufzubauen.
Gemächlich kamen dann die ersten Spieler eingelaufen, mit einer leichten Versppätung konnte dann der Zweite Tag starten.
Dirk übernahm wieder die Spielleitung und auch diesmal waren wieder sehr viele Huskys mit am Start, die Tatkräftig den Orga zu Hand gingen.
Ein anderer Teil des Teams kümmerte sich unterdessen bereits mit dem Aufräumen und packen der Sachen aus der Baracke, bzw. das wieder herstellen des ursprünglichen Zustandes bei Anreise. Es galt rund 100 Meter Starkstromkabel zurückzubauen und auch sonst war ja die Baracke mit Kühlschrank und „Office“ ausgestattet, was ja alles wieder mit musste. Immerhin galt es zwei Anhänger voll Material zu verladen.
Da auch am Sonntag der Planet brannte, was ging, galt unsere größere Sorge den Spielern und dem Spielgeschehen.
Nach einem erneuten Briefing und dem Chronen ging es auch direkt los. Da am Sonntag bei weitem nicht mehr so viele Spieler wie am Tag zuvor da waren, ging das alles etwas zügiger von statten.
Nach dem die Teameinteilung feststand, war auch klar, dass „Capture the Metallturm“ gespielt wurde. Insgesamt waren bei diesen Spielmodus rund 25 Spieler beteiligt. Auch hier gab es mit einer Größeren Pause zum Erholen eine Rückrunde.
Da die Temperaturen immer weiter stiegen, und es gefühlt noch heißer war, wie am Tag zu vor, verabschiedeten sich nach und nach einige Spieler, die sichtlich mitgenommen und gezeichnet von der Hitze waren.
Nach einer langen und ausdauernden Mittagspause, die alle dringend nötig hatten ging es im Innern der Festung weiter, da hier noch die kühlsten Räume waren. So wurde das Spiel auch in die Katakomben verlagert. Allerdings dann mit der Sekundärwaffe, da die Joule Grenzen zu hoch sind um mit der Hauptwaffe auf kurze Distanzen zu spielen.
Die letzten Runden waren dann Zombimodus.
Gegen 16:00 Uhr waren dann alle so platt, dass wir das Ende einläuteten.
Immerhin haben ganze 8 Spieler bis zum Schluss ausgehalten.
Da der Teil vom Team, der nicht spielte, ja schon begonnen hatte alles was war abzubauen und auf dem Parkplatz wo zwischenzeitlich der 1. Anhänger Stand zu bringen, bzw. selbst zu verladen waren wir tatsächlich gegen 18:00 Uhr mit allem fertig und konnten in Kolonne mit 6 Autos die Rückreise mit dem obligatorischen Stopp beim „Goldenen M“ in Thann antreten.
Gegen 21:45 waren die ersten aus dem Konvoi zu Hause, die Letzten gegen 23:30Uhr.
So ging ein aufregendes und vielleicht nicht immer rundlaufendes Wochenende zu Ende.
Auch wenn es viel Arbeit war, und das Wetter es mehr als gut mit uns meinte und jeder an seine Grenzen kam, so war es unterm Strich ein mehr als gelungenes Event für uns.
Fazit:
Es war stellenweise sehr holprig und es gab sicherlich auch den ein oder anderen Ton, der nicht ins Team gehört. Aber auch dies muss ein Team mal aushalten können, und daraus wachsen.
Mein Dank gilt allen Verantwortlichen die dieses Wochenende gestemmt haben, sei es beim Einlass, beim Chronen, als In Game Orga oder auf dem Feld.
Auch möchte ich hier unserer Soso Danke sagen, die viele Szenen im Bild festgehalten hat.
Danke an unsere Gäste, die es ermöglichten, so geniale Spiele zu machen.
Euer Teamchef
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