top of page

10 Tage Campen auf dem Bärenkopf

  • Autorenbild: IHB
    IHB
  • 29. Juli 2024
  • 9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 7. Aug. 2024

Freitag, 19.07.2024

Bereits am Freitag um 15:30 Uhr reisten Chris und Mario auf den Bärenkopf mit dem Ziel, dort bis einschließlich Sonntag den 28.07 zu Zelten. Gegen 18:00 Uhr erreichten sie das Gelände. Sie suchten sich einen schönen Platz für das Zelt aus und bauten es auf. Kurz nach dem Aufbau bekamen sie auch schon den ersten Nachbarn (Keller vom Team DFG). Außerdem kamen kurz darauf noch ca. 15 Spieler, die das erste Mal auf dem Bärenkopf waren. Zu dritt erklärten wir uns bereit ihnen das Gelände zu zeigen. Anschließend unterhielten sie sich zu dritt noch eine Weile und ließen den Abend mit gegrilltem unter dem Pavillon ausklingen.




Samstag, 20.07.2024 ab 16:00 Uhr

ree

Nach dem anstrengenden Spieltag erfrischten wir uns mit einer Wasserspritzpistole gefüllt mit Eiswürfel und kaltem Wasser aus der Kühlbox. Kalte Getränke und Leckeres vom Grill durfte natürlich auch nicht fehlen. Nach dem Essen starteten wir mit unserem Nachbarn „Keller“ einen Abenteuerspaziergang. Als Erstes krabbelten wir durch die Drachenfotze, in der wir von drei Kröten begrüßt wurden. Im Anschluss sind wir durch den Graben Richtung Süden weitergezogen. Dorf entfernten wir auch gleich einige Brennnesseln, da wir alle in kurzer Hose unterwegs waren und der Graben zu gewuchert war. Über die Rampe sind wir auf den äußeren Ring und wieder zurück zur äußeren Artilleriestellung, wo wir uns für eine Weile hinsetzten. Kurz nachdem wir den Rückweg angetreten hatten, tauchten 50m vor uns Franzosen auf, die noch ein Nachtspiel spielten. Auf der Stelle drehten wir um und nahmen unsere Beine in die Hand, da niemand von uns eine Schutzbrille trug. Dicht gefolgt von den Spielenden rannten wir Manu in die Arme. Er war sichtlich amüsiert. Am Zeltplatz angekommen, unterhielten wir uns noch etwas bevor wir gegen 23:30 Uhr schlafen gingen.



Sonntag, 21.07.2024

ree

Um 08:00 Uhr wurden wir von der Sonne höflichst aus dem Zelt gebeten. Unser Nachbar „Keller“ hatte schon den Sonnenaufgang gefilmt und gefrühstückt. Gemeinsam starteten wir gemütlich in den Tag. Wir unterhielten uns noch bis um 12:00 Uhr und verabschiedeten uns dann von ihm. Er ließ uns sein Solarpanel zum Aufladen unserer Power Banks da, da er am Freitagabend sowieso wiederkommen wird. Ab diesem Moment waren wir nur noch zu zweit. Als erstes vergrößerten wir unser Territorium und nahmen das Gebäude auf dem Campingplatz unter Beschlag. Anschließend hatten wir Hunger und so wurden unsere letzten Vorräte angebrochen. Als wir gegen 14:00 Uhr fertig waren mit Essen, drehten wir eine ausgedehnte Runde um die Festung. Dabei konnten wir einige neue Wege sehen. Nach der Verdauungstour räumten wir noch etwas auf dem Campingplatz auf bevor wir nach unten in die Kaserne gingen, um zu schauen, was es dort noch aufzuräumen gab. Manu, der auch an der Kaserne war sagte uns, dass wir morgen früh eigentlich nur noch fegen müssten. Daraufhin nahmen wir voller Tatendrang, den morgen nicht mit fegen zu verschwenden, jeder einen Besen in die Hand und fegten die komplette Kaserne in Windeseile. Leider mussten wir feststellen, dass noch ein Müllsack mit ungetrenntem Inhalt im Gang lag. Dieser wurde dann von Manu noch sortiert bevor er nach Hause fuhr um zu schlafen. Wir dagegen dachten noch nicht an schlafen. Wir wollten weiter erkunden. Also gingen wir über Claras-Hügel nach unten zu der alten Kaserne. Mario folgte noch einem Weg, bis fast auf den äußeren Ring, bevor er aufgrund der eintretenden Dunkelheit den Rückweg antrat. Um 21:45 Uhr wurde dann noch geduscht und im Anschluss ging es ins Bett.




Montag, 22.07.2024

ree

Um 08:00 Uhr klingelte der Wecker, denn wir wollten einkaufen gehen und frühstücken, bevor wir mit Manu weiter am Gelände arbeiteten. Also fuhren wir in den Intermaché nach Le Tillot. Dort suchten wir vergeblich nach Eiswürfeln, die wir dringend für die Kühlung unserer Lebensmittel brauchten. Deshalb war der nächste Stopp dann der Lidl, der auf dem Weg lag. Doch auch hier bekamen wir sie nicht, weshalb wir noch in den Aldi fuhren. Leider ohne Erfolg. Als wir um 10:00 Uhr wieder auf dem Bärenkopf waren, stellten wir kurzerhand alle Lebensmittel zum kühlen in den Tunnel unter der Moostreppe. Nach einem kurzen Frühstück gingen wir zur Kaserne, um Manu bei den letzten Aufräumarbeiten zu helfen.

Anschließend haben wir mit einer Spitzhacke und Schaufeln einen Teil des Hanges auf dem Campingplatz abgegraben und mit dem Gator zur Kaserne transportiert. Im Anschluss wurde die bisherige Feuerstelle nun an den Hang verlagert. Da an der alten Feuerstelle jetzt aber eine Kuhle war musste dieses Loch wieder aufgefüllt werden, damit ein Campen darauf möglich ist. Das Material dafür nahmen wir ebenfalls vom Hang. Damit legten wir auch gleich eine Betonplatte frei, auf der Manu in Zukunft einen gemauerten Grill aufbauen möchte. Um 13:00 Uhr machten wir dann Mittag. Um 16:30 Uhr gingen wir in die Festung, um nach neuen Wegen zu suchen, die wir dann auch fanden. Während wir oberhalb der Moostreppe waren, rief Manu nach uns, der auf dem Campingplatz ein großes Feuer machte. Wir gingen also wieder runter und redeten noch eine Weile mit ihm bis er uns von Löchern im Boden bei der äußeren Artilleriestellung erzählte. Da wir nicht wussten, wo diese Löcher sein sollten, drückte er Chris eine Astschere und Mario eine Säge in die Hand und meinte wir sollen ihm folgen. Er selbst nahm seine Machete mit. Auf dem Weg dorthin entfernten wir auch gleich ein paar Dornenhecken und anderes Unkraut von den Wegen. Dort angekommen zeigte er uns die Löcher am Rande der Mauer. Diese sollen in Zukunft mit Beton gefüllt werden. Auf dem weiteren Weg bog er plötzlich auf den äußeren Hang ab und erklärte uns, dass wir diesen Weg nun wieder freimachen würden. Als dies nach 30 Minuten erledigt war, entfernten wir noch drei große Haselnusssträucher, um den Blick auf die Statue, auf dem gegenüberliegenden Berg, freizumachen.

ree
Blick auf die Statue

An dem Ort wo jetzt die Statue steht, hat früher in der Zeit des Römischen Reiches, das Schloss gestanden. Im Anschluss erklärte er uns noch den Ablauf eines neuen Spielmodus. Gegen 21:00 Uhr kamen wir wieder auf dem Campingplatz an. Dort fingen wir direkt mit grillen an und im Anschluss wurde die neue Dusche ausprobiert. Gegen 23:30 war dann Nachtruhe angesagt.



Dienstag, 23.07.2024

Um 08:00 Uhr klingelte der Wecker. Kurz nachdem wir fertig gefrühstückt hatten, kam auch schon Manu mit einem Förster, der die Aufgabe hatte einige Bäume in der Festung zu fällen und in transportfähige Stücke zu sägen. Diese warf er in den Graben wo wir sie dann mit dem Gator rausholten und zum Campingplatz brachten. Um 13:00 Uhr fuhren wir mit Manu zu seinem Nachbarn an den Snack Stand, um einen Kaffee/Cola zu trinken. Anschließend setzte Manu uns am Campingplatz ab und fuhr in die Festung zum Förster um das weitere Vorgehen zu besprechen. Wir stapelten in der Zeit das Holz neben die Feuerstelle an den Hang. Danach waren unsere Kräfte am Ende. Wir gingen in die Kaserne und machten es uns auf den Sofas am Ofen gemütlich. Gegen 21:00 Uhr gingen wir schlafen.




Mittwoch, 24.07.2024

ree
Insider: Karl geht´s gut! :-D
ree
Tedi

Der Morgen begann für Mario mit Schüttelfrost und Kaltschweiß. Chris dagegen war wieder relativ fit. Nach dem Frühstück begann Chris die Betonplatte weiter freizulegen und nebenbei hat er das ganze Reisig vom Vortag auf dem Feuer abgebrannt. Mario beschloss sich in der Kaserne noch einmal aufs Ohr zu hauen. Das brachte aber auch keine Besserung. Nachmittags begannen wir mit Kochen. Es gab eine Reispfanne. Nach dem Essen räumte Chris noch alle wertvollen Sachen in das Auto und um 19:00 Uhr machten wir uns auf zum Hotel von Manus Nachbar, welches Manu für uns Organisiert hatte. Dort wurde erst einmal ausgiebig geduscht und gechillt. Um 22:00 Uhr machten wir dann das Licht aus. Laut Chris ging es nicht lange bis Mario schlief und so schnell und laut atmete, das ein schlafen für Chris unmöglich war.



Donnerstag: 25.07 2024

ree

Um 07:00 Uhr wachte Mario nass geschwitzt auf. Chris hatte mittlerweile seine Sachen wieder zusammengepackt und machte sich auf den Weg zum Zelt um eventuell auch noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen. Mario ging nach dem Duschen auf 08:00 Uhr zum Frühstück im Hotel. Danach entschied er sich noch eine Weile dort zu bleiben, um Chris nicht zu stören. Er nutzte die Zeit, um einige dieser Berichte zu schreiben. Da es ihm immer noch nicht viel besser ging, entschied er das Zimmer für eine weitere Nacht zu buchen. Um 10:30 Uhr machte er sich dann wieder auf den Weg zum Campingplatz. Chris war inzwischen zwar wieder wach aber nicht sehr fit. Nachdem wir noch etwas geredet hatten, fuhren wir ins Dorf um für Chris Kippen zu kaufen. Dort mussten wir allerdings feststellen, dass der Laden erst wieder in einer Stunde öffnet. Wir versuchen es noch im Café unseres Vertrauens doch da gab es diese nicht. So fuhren wir wieder zurück mit dem Ziel es in einer Stunde erneut zu versuchen. Gesagt, getan, standen wir immer noch vor verschlossenen Türen. Ein Typ in unserem Alter meinte, dass der Laden donnerstagmittags geschlossen wäre, er uns aber den anderen Laden zeigen könne, da er auch Nachschub brauchte. Doch auch dort gab es keine Terea Zigaretten. Also fuhren wir wieder zurück und Chris stieg vorübergehend auf normale Zigaretten um. Kurz bevor wir am Gelände ankamen, bekamen wir eine Lichthupe was wir schnell als „Achtung Polizei“ interpretieren.

ree

Da wir sowieso noch etwas Hunger hatten, fuhren wir bereits blinkend auf die Polizei Kontrolle zu und hielten direkt neben ihnen, an der Snack-Bar von dem Hotelbetreiber an, um zu Essen und der Kontrolle zu entgehen. Das hat auch ganz gut geklappt. Als wir um 14:45 Uhr wieder zurück waren zog Mario sich noch um, um bei der Führung, die Manu für die Familie, der Tochter vom Hotel machte, mitzukommen. Die Führung war zwar auf Französisch, jedoch konnte man sich ein paar Sachen aus dem Kontext herleiten. Während der Tour wurden auch gleich noch einige Wege mit einem Messer freigeschnitten. Um 17:00 Uhr war die Führung beendet und Mario ging mal an die Kaserne, wo er auf Max und Jana von der DFG traf. Nachdem sie eine Weile

gequatscht hatten, holte Mario Chris noch dazu. Im Laufe des Abends kamen noch zwei weitere DFGler aus Luxemburg dazu. Wir warfen den Grill an und saßen gemütlich zusammen. Um 23:00 Uhr verabschiedete sich Mario dann ins Hotel. Der Rest hielt noch die Stellung bis um 01:00 Uhr.



Freitag, 26.07.2024

Für Mario klingelte der Wecker um 07:00 Uhr. Nach einer kurzen Dusche im Hotel ging es zum Frühstück. Nachdem das Zimmer wieder sauber war, ging er zurück zur Kaserne. Dort saß der Rest außer Chris schon gemütlich beisammen. Chris hatte inzwischen das gesamte Holz, das noch mitten auf dem Campingplatz lag, zum Hang gebracht und schön aufgestapelt. Anschließend gesellte er sich zum Rest an die Kaserne. Ab 13:00 Uhr trafen dann nach und nach immer mehr Leute ein und die Kaserne füllte sich. Es wurde fleißig an Waffen geschraubt und Probe Geschossen. Mittlerweile waren auch einige auf den Campingplatz angekommen und bauten ihre Zelte, Camper oder Dachzelte auf. Abends

wurde dann unten sowie oben der Abend mit Grillen, Bier und Musik ausklingen gelassen. Gegen Mitternacht waren dann die meisten im Land der Träume.

ree
Ergebnis nach einer Woche harter Arbeit!

Hier geht es mit dem Spielbericht DFG Big Game 27.07.2024 weiter.


Samstag, 27.07.2024 ab 18:30 Uhr

Nach der Verlosung machten wir uns frisch und gingen zu den anderen an die Kaserne, da wir alle zusammen 25 Pizzen beordert hatten. Leider ließen die etwas auf sich warten da es eine sehr kleine Pizzeria war. Kurz nach dem sie dann angekommen waren fing es an zu gewittern, weshalb wir uns alle schnell ein Platz in der Kaserne suchten. Nach dem Essen gegen 23:30 Uhr gingen wir dann mit Musik von unseren Nachbarn und dem Klang des Gewitters ins Zelt zum Schlafen.


Hier geht es mit dem Spielbericht DFG Big Game 28.07.2024 weiter.


Sonntag, 28.07.2024 ab 10:30 Uhr

ree

Nachdem das erste Spiel lief, fing Mario an die restlichen Pfand- und Flaschensäcke auf dem Campingplatz zu sortieren. Er holte das Auto vom Parkplatz, um es fürs Laden später einfacher zu haben. Um 13:15 Uhr lief er noch eine Runde, um die Festung um die letzten noch fehlenden Bilder zu machen. Als Chris gegen 15:30 Uhr aufhörte zu spielen fingen wir gemeinsam an alles wieder ordnungsgemäß zu verstauen. Der Abbau des Zeltes ging erstaunlich gut und wir konnten es sogar noch in der Sonne trocknen. Nachdem alles gepackt war konnte das Auto beladen werden. Um 19:45 Uhr traten wir dann die Heimfahrt von unserem 10-tägigen Adventure Camping an. Es fühlte sich etwas komisch an. Auf der Fahrt durften wir noch einen Herrlichen Sonnenuntergang erleben. Um 23:00 Uhr war das Auto wieder ausgeladen und wir Zuhause. So endete dieses Abenteuer.


ree

Fazit: Wir hatten unsere Höhen und Tiefen, Sonnenschein und Regen aber das wichtigste: „wir hatten eine gute Zeit und jede Menge Spaß“ Wir durften viele nette Leute kennenlernen und haben viel zusammen erlebt.


Ein besonderer Dank geht an Manu, der das alles erst möglich gemacht hat. Außerdem möchten wir Keller für sein Solarpanel danke. Schaut auch gerne auf seinem YouTube Kanal vorbei. Vielleicht entdeckt ihr uns ja dort bald auch mal in einem Video.


Zu guter Letzt noch etwas Werbung aus eigenem Interesse. Das Hotel von Manus Nachbar ist zu 40% fertig. Es können bereits 4 Doppelzimmer bezogen werden und es werden bis Silvester weitere 4 Zimmer und ein Frühstücksraum mit angrenzender Küche fertiggestellt. Die Zimmer sind sehr Modern und Liebevoll eingerichtet. Die Familie ist sehr nett und Tedi, der Hund des Hauses ist total lieb und süß. Solltet ihr jetzt Lust bekommen haben es selbst einmal auszuprobieren dann meldet euch gerne bei Manu.

ree

Vielen Dank fürs Lesen.

Mario & Chris

Kommentare


animiertes-pfeile-bild-0149.gif
animiertes-pfeile-bild-0149.gif
bottom of page